Sie haben Fragen, hier finden Sie vielleicht schon die Antwort!

1. Welche Milch zählt zu Non-Food-Milch?
Kolostralmilch, Keimbelastete Milch, Milch mit zu vielen somatischen Zellen und Hemmstoffmilch.
2. Warum 4 ct/kg Non-Food-Milch?
Der Arbeitsaufwand ist nicht sehr hoch. Die Milch muss lediglich in einen anderen Behälter gefüllt werden, der ab und zu gespült wird. Es ist auf jeden Fall besser, als die Milch wegzuschütten. Wir müssen unser Kasein auch marktfähig machen und haben hohe Erfassungs- und Verarbeitungskosten sowie für die Forschung und Entwicklung. Mit 4 ct/kg können wir die Idee auf jeden Fall umsetzen!
3. Wird die Milch auch abgeholt, wenn nur kleine Mengen vorhanden sind?
Das ist kein Problem, da wir planen nur ca. einmal in der Woche abzuholen. Wir werden ein Benachrichtigungssystem einrichten. Wenn der Behälter voll ist, wird ein Ok gegeben und Ihr Hof in die Route des Transporters mit eingerechnet.
4. Was ist, wenn  gleich ein ganzer Tank verworfen wird?
Wir wollen einen Havarie-Service einrichten für solche Notfälle, um Ihrem Tank möglichst schnell zu entleeren.
5. Ich will keine schlechte Milch eine Woche auf dem Hof stehen haben – wie sieht es mit der Lagerung aus?
Selbst im Sommer lässt sich Milch problemlos aufbewahren. Es bildet sich eine schützende Fettschicht auf der Oberfläche und darunter eine Art Quark. So lässt sich die Milch gut eine Woche aufbewahren.
6. Wohin kommen Sie?
Wir beginnen mit dem Sammelsystem in den milchstarken Regionen Bayern und Norddeutschland. Schreiben Sie uns gerne, wenn Sie wissen möchten, ob Sie im Einzugsgebiet liegen.
7. Sagt der Name „Biopolymer“ oder „Biokunstst0ff“ aus, dass das Produkt aus Biomlich hergestellt wird?
Nein, das „Bio“ bedeutet, dass der Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, statt aus Erdöl.
8. Gibt es Mengenrabatte für besonders viel Milch?
Nein.
9. Dürfen Flocken und Sekrete in der Non-Food-Milch enthalten sein?
Ja.
10. Ich gebe die Non-Food-Milch lieber an die Biogasanlage ab.
Es ist etwa so wenig Energie in der Milch enthalten wie in Gras: Aus 1000 kg Milch können ca. 140 kWh Strom erzeugt werden. Auch ist der hohe Wasseranteil der Milch und ggf. die Hemmstoffe sind in Biogasanlagen nicht erwünscht. Unser Verwertungsweg ist viel effizienter als der Einsatz der Milch in Biogasanlagen: Es werden alle Bestandteile (Fett, Molke, Zucker, Proteine) zu 100 % verwertet.
11. Melkroboter pumpen die Milch teilweise direkt in Abfluss.
Es muss geprüft werden, wie einfach es ist die Mengen umzuleiten. Es kann sich in vielen Fällen lohnen, da einfach ein Schlauch in den Sammelbehälter gelegt werden kann.
12. Was ist der zusätzliche Aufwand?
Die Non-Food-Milch muss sowieso separiert werden, der Unterschied ist nur, dass sie gesammelt statt entsorgt wird. Die Sammelbehälter wollen wir einsammeln und gleichzeitig einen gereinigten bereit stellen.
13. Warum nehmen Sie  keine Lebensmittel-Milch von den Molkereien zum normalen Milchpreis ab?
Wir legen Wert darauf, für unser Produkt kein Lebensmittel einzusetzen. Es geht uns um die Verwertung eines normalerweise verschwendeten Produktes, das sehr wertvoll ist. Dafür nehmen wir längere Transportstrecken in Kauf. Wir arbeiten auch mit Molkereien zusammen, um deren Havarietanks zu entsorgen. Diese großen, dieskontinuierlichen Mengen, zusammen mit den kleinen Emgen von vielen Höfen können unsere anlage in etwa kontinuierlich auslasten.
14. Bauern kriegen nur 4 ct/kg aber das Endprodukt, wie z.B. Kleidungsstücke aus der Biofaser, kostet 150 €. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Die Sammlung der Milch erfordert extrem hohe Investitionen im Millionenbereich in den Bereichen Anlagentechnik, Sammelwagen, Transportbehälter und es entstehen weitere Kosten durch Personal, Schläuche, Pumpen, Wartung, Reparatur, Energie, Benzin, die gedeckt werden müssen.
15. Was sagt das Zollamt zu dem Ganzen?
Ab dem 01.04.2015 wird die Milchquote außer Kraft gesetzt und das Zollamt kontrolliert nicht mehr die Milchflüsse und Verkaufsmengen.
16. Dürfen auch Reste von Milchaustauschern und Milch mit Mineralergänzern mit abgeliefert werden?
Ja.
Keine Antwort gefunden, dann schreiben Sie uns!